Stimmt es, dass Folsäure schon vor der Schwangerschaft wichtig ist?

 

Ja, das stimmt. Denn vor und während der Schwangerschaft braucht der Körper besonders viel Folsäure, da sich die Zellen des heranwachsenden Embryos in den ersten Schwangerschaftswochen sehr rasch teilen. 

Bei einem Folsäure-Mangel besteht ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines Neuralrohrdefekts, was zur Folge hat, dass das Kind mit einem «offenen Rücken» zur Welt kommt. Um dieser Gefahr vorzubeugen, ist eine wirksame Folsäure-Prophylaxe für jede Frau mit Kinderwunsch ein absolutes Muss.

Korb mit Früchen und Gemüsen zur Deckung des FolsäurebedarfsDie Folsäureprophylaxe beeinflusst verschiedene Aspekte der embryonalen Entwicklung positiv: Wer während mindestens vier Wochen vor und in der Schwangerschaft zusätzlich zu einer folatreichen und ausgewogenen Ernährung mindestens 400 Mikrogramm synthetische Folsäure zu sich nimmt, kann das Risiko von «spina bifida» (offener Rücken), Lippen-Kiefer-Gaumenspalte und Fehlbildungen der Harnwege erheblich reduzieren. Zudem senkt Folsäure das Risiko von Tumoren des Zentralnervensystems bei Neugeborenen. Wissenschaftliche Studien belegen ausserdem, dass die Folsäureprophylaxe auch das Risiko einer Früh- oder Fehlgeburt erheblich senkt.

 

Weitere interessante Informationen zum Thema und mit welchen Nahrungsmitteln sich der Folsäure-Bedarf decken lässt, finden Sie auf der Webseite www.folsaeure.ch.

 

Text /Quelle: www.folsaeure.ch

 

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